Libysche Wüste

Sahara Die Wüste Sahara wird auf der einen Seite besungen und bewundert, auf der anderen ist sie gefürchtet als eine der lebensfeindlichsten Regionen dieser Welt. Libyen liegt fast zu neunzig Prozent in der Wüste Sahara.

Die Gefahren in der Wüste bestehen im Wesentlichen in den Temperaturen und deren Schwankungen, eventuell giftigen Tieren und den Sandstürmen. Verhält man sich aber richtig und bereist die Wüste mit der richtigen Ausrüstung, besteht kein Grund sich Sorgen zu machen oder gar Angst zu haben.

Die Reise durch die Wüste Sahara lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man teilweise beträchtliche Strecken (können schon mal ein paar Hundert Kilometer am Tag sein) zurücklegen muss um ihre Schätze zu finden. Als Ausgangsbasis lohnt sich deshalb ein Ferienhaus in Afrika nähe der Sahra.

Belohnt wird man dafür mit traumhaften Orten wie beispielweise Ghadames oder den anderen Oasen Waw Al Namus und dem Gaberoun-See.

Neben den Oasen gibt es atemberaubende Landschaften zu bewundern. Durch die beständige Bearbeitung des Gesteins bilden sich diese zu imposanten und manchmal skurilen Formen um.

Mit einem Sandsturm ist nicht zu spaßen. Der Sand dringt wirklich in jede Ritze - egal wie sehr man sich auch schützt. Aus diesem Grund ist die klare Empfehlung nicht zu einer Zeit zu reisen, in der die Stürme verstärkt auftreten (siehe Reisetipps).

Die Wüste lebt und das bietet auf der einen Seite die Möglichkeit interessante Lebensformen mal aus der Nähe zu sehen. Auf der anderen Seite muss man mit gefährlichen Tieren wie dem Skorpion oder Schlangen rechnen. Beide sind aber - wenn man nicht gerade allergisch ist - in diesem Teil der Wüste bei weitem nicht so gefährlich wie es einem manchmal glauben gemacht wird. (Der Stich eines schwarzen Standardskorpions ist nicht schlimmer als ein Hornissenstich.)

Die Sahara ist übrigens nicht nur aus feinem braunem Sand bestehend :-). Es gibt verschiedene Arten der Wüste und man kann sie hier in Libyen in zahlreichen Ausprägungen kennenlernen. Tatsachlich besteht der größte Teil aus einer Fels- und Kieswüste.

Wer einen Trip durch die Wüste auf sich nimmt, muss in Kauf nehmen, dass er lange mit einem der vierradangetriebenen Jeeps unterwegs ist. Leuten, denen es leicht schlecht wird, soll hier eine Warnung ausgesprochen werden. Gerade in der Sandwüste geht es steil die Dünen rauf und runter. Das Ganze muss natürlich schnell geschehen, damit man den Schwung nicht verliert, sonst steckt man leicht fest. Deshalb fühlt sich die Fahrt dann an wie eine Segeltour mit 10 Meter-Wellen :-) Aber in den meisten Gebieten gibt es feste Pisten, über die man relativ komfortabel fahren kann.

Da sich ein Trip durch die Sahara nicht vermeiden lässt, wenn man die interessanten Orte Libyens sehen möchte, sollte man einige Dinge beachten und sich dementsprechend vorbereiten.

Klicken Sie hier um weitere Bilder der Sahara zu sehen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Mehr Information zu diesem Thema gibt es auf der folgenden Seite zu lesen --> Sahara

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