Ein Land zwischen Wasser und Wüste
“Ein Land zwischen Wasser und Wüste” so lautet der Titel eines Bildbandes, der das Land Libyen zum Thema hat. Die Autoren zeigen in Bild und Text unterschiedliche Aspekte von land und Leuten. Sehr erfrischend kann hier ein Blick in das Alltagsleben der Libyer von heute geworfen werden. Natürlich kommen auch die Sehenswürdigkeiten nicht zu knapp. Ein bisschen erstaunt hat mich die klassische Einteilung der kapitel gemäß der historischen Großprovinzen (Tripolitanien, Fezzan und Cyrenaika) schon aber die Bilder und deren Begleittexte sind innovativ und von ziemlich hoher Qualität so dass die gedämpfte Erwartung doch übertroffen wurde.
Über Libyen gibt es ja nicht allzuviele Bücher aber dieser Bildband ist sehr empfehlenswert, da er auch auf Politik, Wirtschaft und die Probleme des Landes eingeht.
Wer sich also nicht mit veralteten Bildern und Berichten zufrieden gibt sollte hier zugreifen.
Zu diesem Bildband gibt es auch einen interessanten Artikel mit detaillierteren Informationen von der Zeit. Zu finden ist er hier: http://www.zeit.de/online/2007/14/bildband-libyen
Autoren: Lutz Jäkel (Fotograf) und Florian Harms (Text)
Authoren-Website: http://www.harms-jaekel.com
Verlag: Brandstädter Verlag
ISBN: 978-3902510112
Preis: zwischen 50 und 70 Euro

Am Mai 10th, 2008 um 22:33
Ich muß sagen, daß ich heute ziemlich verunsichert bin. Ich habe eine Reise nach Ägypten und Libyien gebucht. Die Reise soll im Oktober sein. Nun habe ich in den Reiseunterlagen gelesen daß gerade im Oktober Sandstürme aus der Sahara sein können und evtl. Temperaturen bis zu 45 Grad. Die Reise geht von Bengashi nach Tobruk und dann Cairo. Hat jemand Erfahrung mit dieser Route?
Am Mai 13th, 2008 um 09:02
Hallo Frau Ortmann,
reisen Sie an der Küste entlang oder durch den Djebel Akhdar?
Im Prinzip ist der Oktober noch gut geeignet zum Reisen in Libyen. Sandstürme treten ab Oktober auf - vermehrt aber erst im November. Grundsätzlich ist der Frühling etwas angenehmer zum Reisen aber auf Ihrer Route würde ich mir keine Sorgen machen.
Grüße,
Anwar Ayad